Mittwoch, 4. Mai 2016

Dicksein Glorifizieren

Hallo,
ich habe gerade diesen Blog gelesen
und Lu hat so recht.
Ganz ehrlich, wer wäre nicht gerne gesund, schlank, schön....
Aber nicht jeder kann das haben.
Und es vermiest einem das Leben, nach dem zu streben, was nicht machbar ist.
Ich weiß das, ich habe 30 Jahre lang versucht, dünn zu werden oder zu bleiben...


Die tollen Tipps - könnt Ihr Euch alle in die Haare schmieren, ich habe jeden einzelnen versucht und nichts hilft langfristig.
Ich bin nun mal keine Elfe.


Aber ich habe beschlossen, mich davon nicht mehr vom Leben ablenken zu lassen - und siehe da, mein Leben ist seit diesem Entschluss so viel besser.


Das heißt nicht, dass ich nicht auf meine Gesundheit und meine Ernährung achte - wahrscheinlich mehr als jeder normalgewichtige Mensch.


Ich baue mein Gemüse selber an, verwende wenig bis keine verarbeiteten Lebensmittel.


Klar, ich habe mein Laster - Süßigkeiten, aber das schränke ich ein.


Aber - mein Leben dreht sich nicht mehr nur um Essen und um Sport.
Früher habe 5-6 mal die Woche intensiv Sport getrieben - nicht aus Spaß, sondern weil ich mir Gewichtsverlust erhofft habe...


Hat nicht wirklich geklappt.
Heute mache ich Sport, weil es Spaß macht. Ich mache die Sportarten, bei denen ich mich entspannen kann, nicht mehr die, bei denen ich am meisten Kalorien verbrenne...


Ich glorifiziere nicht das Dicksein, wenn es eine gesunde, belegte Methode geben sollte, dass ich langfristig 30 -40 kg verlieren könnte, würde ich sie mit Freuden anwenden.
Gibt es aber nicht, habe alles ausprobiert, was sich außerhalb eines Krankenhauses durchführen lässt.


Ich glorifiziere das Leben, das zu mir selbst stehen.


Wenn Dir das nicht passt - dreh dich um und schau woanders hin, dich brauch ich nicht, ich kenne genug Leute, die mich so akzeptieren wie ich bin.





Mittwoch, 6. April 2016

1. Quartal - Check Bucket List

So, dann schaun wir mal, was so schon alles passiert ist....




1. Bilder im Haus aufhängen
wir wohnen da nun fast schon 5 Jahre und bis jetzt haben wir noch kein einziges Bild aufgehängt.
Ich will nämlich ein Galeriesystem, damit man die Bilder auch mal wechseln kann ( so rein theoretisch....) und dieses Ausmessen, da hat bisher noch keiner Lust dazu gehabt...
 - Vergesst es...



2. Paris
gut, das ist schon gebucht etc. also die sichere Bank.
Jep, war toll... ich wollte ja auch noch ein paar Bilder und Tipps mit Euch teilen... naja...



3. ein Picknick im Sommer auf einer Decke an einem schönen Ort, der nicht in unserem Garten liegt :-)
noch nicht Sommer genug



4. den Sommer mehr genießen, auch mal an einem schönen Tag einfach freinehmen
siehe oben



5. noch eine Städtereise
oh je, bin gerade so reiseunlustig....



6. die ungeliebten Schränke im Keller und in den Bädern aufräumen
hüstel, was habe ich alles auf diese Liste geschrieben...



7. Urlaub am Meer
siehe 5.



8. Mehr Partys!
Au ja, aber bisher noch keine veranstaltet und die Ende April bereitet mir jede Menge Kopfzerbrechen....



9. Den Advent und die Vorweihnachtszeit ausgiebig genießen
kommt noch



10. Das Wohnzimmer neu planen und mit der neuen Einrichtung beginnen
neues Sofa steht schon drin! Weiteres folgt



11. mehr schwimmen und in die Sauna gehen
ja, im Hotel am Bodensee war ich 4 mal schwimmen und 3 mal in der Sauna.... brauch doch noch meinen eigenen Pool und die eigene Sauna....


Ich habe gerade so viel zu tun, mir kommt es so vor, als ob die Zeit fliegen würde. Ich will so viel tun, aber ich habe das Gefühl, als ob der Tag nicht genug Stunden hätte....

Montag, 21. März 2016

Eigentlich....

... würde ich gerne gerade mehr posten.
Aber ich komm nicht dazu!


Irgendwie läuft mir gerade in vielen Dingen die Zeit weg und ich rationalisiere meine Tätigkeiten.
Viel bleibt da leider nicht übrig,
Arbeiten
Flüchtlinge
Haushalt und Garten
Dann hin und wieder Dinge für mich - und ich habe beinahe ein schlechtes Gewissen ob der abgezweigten Zeit.
Muss ich mich besser organisieren?
Weniger schlafen?
Ich weiß es nicht, aber man kann doch nicht 15 Stunden am Tag arbeiten - ich auf jeden Fall nicht.


Daher müssen mein Bericht über Paris und anderes einfach warten, vielleicht habe ich bald mehr Zeit??

Dienstag, 2. Februar 2016

Mein Weg zur Mode


Ich lese sehr gerne das Montagsinterview wie das von heute

Ich habe dabei nachgedacht, wie mein Weg zur Mode bisher verlaufen ist.

Mein Start in die Mode war eher schwierig, weil meine Mutter sehr genaue Vorstellungen hatte, was ich als Kind zu tragen hatte. Ich kann mich nicht mehr so recht erinnern, aber ich wollte gerne Kleidchen tragen, musste aber Hosen. Auch gerne Sachen, die andere Kinder schon getragen hatten, dabei war ich doch ein Einzelkind.
Es war schwierig Kleidung zu finden, mein Körper wollte nicht wirklich in die gängigen Kinderklamotten passen, war ich doch als Kind schon größer und stärker (benutzen wir hier mal dieses Wort, denn als dick kann ich mich auf Bildern als Grundschulkind nicht empfinden)
Es war also jedes Mal eine Qual einkaufen zu gehen.
Es gibt nicht sehr viele Fotos von mir, aber mit 11 oder 12 dominiert rosa in meiner Kleidung.
Danach kam die Teenager Phase, da trug ich dann hauptsächlich Schwarz und liebte New Wave und Punk.
Und immer das Gefühl in einem hässlichen Körper zu stecken. Das Gefühl wurde von außen verstärkt.

Aber in mir schlummerte immer die Glitzerprinzessin, die ich ja nie sein durfte und das war Anfang der 90iger ja auch nicht in.
Später dann kam die Grunge Zeit, ich lebte das erste Mal in meinem Leben allein und kaufte mir auch Kleidung und Schuhe selber - war halt Grunge, da konnte man nicht viel falsch machen. Den Stil verfolgte ich viele Jahre, war einfach, immer nur Hosen und T-shirts, bewundert habe ich allerdings immer die Frauen, die sexy oder elegant sein konnten. Irgendwie fand ich nie die passende Kleidung.

Kleidung wurde nie alt bei mir, sie passte nach einem oder 2 Jahren ja nicht mehr.
Kleidung war auch immer Verhüllung, was kaschiert gut?
Mein Gewicht schwankte, keine Diät, keine Ernährungsumstellung war erfolgreich.
Ich wollte aber gut gekleidet sein, egal mit welcher Größe.
Kleidergröße 42 war das schlankste der Gefühle, ich hatte sogar eine Bluse von Zara...
Schon damals fing ich an, kein Schwarz mehr zu tragen. Helle, bunte Farben gefielen mir.

Trotz erheblicher Gewichtsschwankungen fing ich an mich mehr mit Mode zu identifizieren. Ich glaube, Sex and the City hat dazu stark beigetragen. Da sah ich verschiedene Stile, Kleidung die in meinem Umkreis niemand tragen würde - aber mir gefiel das, das Aufbrezeln.

Seit ein paar Jahren habe ich es eingesehen: Schlank macht nicht Glücklich und Diäten machen einfach nur unglücklich und krank.

Darum habe ich mir Kleidung gesucht, die zu mir passt. Da ja jetzt alles schon seit Jahren passt und nicht mehr zu groß oder zu klein ist, platzt mein Kleiderschrank.
Ach ja, und ich stelle fest, dass Kleidung auch kaputt gehen kann, leider.
Heutzutage gibt es ja Kleidung für jeden Geschmack und jede Kleidergröße
Kaschieren ist nicht mehr, mir ist der Wohlfühlfaktor und der Ausdruck wichtiger.
Mein absoluter Wunschtraum (und der Alptraum meines platzenden Kleiderschranks) ist es als dicke Frau einfach in einen Laden zu gehen und mir die gleichen supertollen Klamotten kaufen zu können wie Frauen mit Größe 36.

Ich tu mir noch etwas schwer, meine Pfunde zu lieben, klar nach 30 Jahren Kampf. Aber ich erkenne die Vorteile, nicht klein, zart und zerbrechlich zu sein.
Vor mir hat man Respekt und Vertrauen, mich trägt niemand weg und mich weht kein Wind um.
Darum darf man das auch sehen.

Montag, 1. Februar 2016

Der Weg durchs Jahr

Wow, der Januar ist schon wieder vorbei!
Ich finde ja, man soll sich mit Vergangenem nicht zu sehr aufhalten, aber ein kurzer Blick zurück:
Das neue Jahr wurde mit Freunden gleich gut begonnen mit gemeinsamen Feiern und Knallern.

Am 1.1. wurde dann gleich an der Nicht-Schneebar weitergefeiert, auch sehr schön!

Dann begann schon wieder der Arbeitsalltag.

Ich habe ein paar Mal die Behelfsunterkunft besucht, bin mit Familien dort spazieren gegangen, habe mit Kindern gespielt. Außerdem habe ich mit den Frauen dort lecker gekocht.

Dann kam der Schnee und ein netter griechischer Abend.

2 Wochen konnte ich das Strohwitwentum "genießen".

Im Januar sind mehrere Menschen aus dem Leben gegangen, leider viel zu früh.
Aber ich durfte auch viel lachen, mit Freunden und bei der Lesung von Pierre M. Krause im Kloster in Herbrechtingen.

Eigentlich hatte ich ja gar nichts vor für den Monat, aber rückblickend hat sich doch viel ereignet.
Gestern habe ich das Jahrbuch von 2015 fertiggestellt und bestellt.
Schöne Erinnerungen und ein Ansporn, das Leben zu genießen!

Dienstag, 19. Januar 2016

Bucket List 2016

Was für eine tolle Idee.
Das muss ich auch machen:

1. Bilder im Haus aufhängen
wir wohnen da nun fast schon 5 Jahre und bis jetzt haben wir noch kein einziges Bild aufgehängt.
Ich will nämlich ein Galeriesystem, damit man die Bilder auch mal wechseln kann ( so rein theoretisch....) und dieses Ausmessen, da hat bisher noch keiner Lust dazu gehabt...

2. Paris
gut, das ist schon gebucht etc. also die sichere Bank.

3. ein Picknick im Sommer auf einer Decke an einem schönen Ort, der nicht in unserem Garten liegt :-)

4. den Sommer mehr genießen, auch mal an einem schönen Tag einfach freinehmen

5. noch eine Städtereise

6. die ungeliebten Schränke im Keller und in den Bädern aufräumen

7. Urlaub am Meer

8. Mehr Partys!

9. Den Advent und die Vorweihnachtszeit ausgiebig genießen

10. Das Wohnzimmer neu planen und mit der neuen Einrichtung beginnen

11. mehr schwimmen und in die Sauna gehen


Ich freue mich schon sehr, das alles umzusetzen, ich hoffe, das gelingt mir!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Ich nominiere....

für meine persönliche Goldene Himbeere für die schlechtesten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe:

Fifty Shades of Grey
Sehr nah am Buch, aber die Hauptdarsteller haben beide das Sexappeal von Zaunlatten, leider.
Die erotischen Szenen wirken auf mich wie die Turnstunde in der 5. Klasse ....

Spectre
Ich mag Actionfilme, die können auch gerne hirnlos sein.
Aber ich bin eingeschlafen.
In einem James Bond Film... das sagt alles.
Die Dialoge waren so hirnrissig, da sagt man besser nix als so einen Quatsch daher zu labern.
Selbst Christoph Walz ist ein blasser Abklatsch seiner Selbst.
Ich glaube der Film ist wirklich ganz oben auf der Liste der schlechtesten Filme, die ich gesehen habe.